Kölner Klub für Luftsport e.V.

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Start Ausbildung PPL(A) Die praktische Ausbildung

Die praktische Ausbildung

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Wieviele Flugstunden sind vorgeschrieben?

Lehrer und SchülerDie praktische Ausbildung umfasst mindestens 45 Flugstunden (Blockzeit). Blockzeit ist die die Zeit vom ersten Losrollen bis zum Abstellen des Motors. Wie aus dem Kostenvoranschlag ersichtlich ist, fliegen unsere Schüler 35 Stunden auf einem 2-sitzigen Muster und 10 Stunden auf einem 4-Sitzer. Dies hat zwei Gründe: 1. Eine Zweitmustereinweisung ist in den Richtlinien für die Privatpilotenlizenz vorgeschrieben. 2. Die Ausbildung läßt sich grob in zwei Teile unterteilen. Der 2. Teil umfasst das Navigieren nach Instrumenten und wird deshalb in den besser ausgerüsteten 4-Sitzern durchgeführt.

Wie verläuft die praktische Ausbildung?

Den ersten Start in Ihrer Ausbildung wird gewöhnlich Ihr Lehrer durchführen und Sie fühlen am Steuerhorn und Pedal die Bewegungen mit. Anschließend übernehmen Sie direkt das Steuer und es geht hinaus in Richtung Eifel. Dort ist der Luftraum relativ frei und Sie haben Platz um den Horizontalflug, Steigen, Sinken und Kurven zu üben. Die ersten Landungen wird Ihr Lehrer übernehmen und Sie fühlen wieder mit. Nach ein paar Flugstunden geht es dann an das Lernen von Landungen. Einen großen Teil der Ausbildung werden sie also mit Platzrunden verbringen, bis Sie die Landungen sicher beherrschen und Sie nach einem Crosscheck (Überprüfung der Alleinflugreife durch einen 2. Fluglehrer) zum Anflug auf Spa (Belgien)ersten mal alleine in die Luft gehen. Als nächstes geht es darum mit dem Fluglehrer Überlandflugerfahrung zu sammeln. Dazwischen werden Sie immer wieder alleine Platzrunden, auch an fremden Plätzen drehen, bevor es dann auch einmal alleine zu einem fremden Flugplatz geht. Vor der Prüfung müssen Sie dann auch noch ein sogenanntes “Navigationsdreieck” fliegen, welches aus einem Überlandflug mit 2 Zwischenlandungen besteht und die Mitnahme eines Barographen (Gerät zum Aufzeichnen der Flughöhe) erfordert. Nach altem Recht wären Sie nun fit für die Prüfung. Nach JAR-FCL folgt nun noch der funknavigatorische Teil, vgl. C-VFR, den wir mit der Zweitmusterausbildung kombinieren. Dabei lernen Sie noch exakteres Fliegen und den Umgang mit VORs, NDBs und das Verhalten im Luftraum “Charlie”

Der Lehrplan für die Flugausbildung zum PPL muss folgendes umfassen:

  • Flugvorbereitung, einschließlich Bestimmung von Masse und Schwerpunktlage, Kontrolle und Bereitstellung des Flugzeuges;
  • Platzrundenverfahren, Verfahren zur Vermeidung von Zusammenstößen und Vorsichtsmaßnahmen;
  • Führen des Flugzeuges mit Sicht nach außen;
  • Grenzflugzustände im unteren Geschwindigkeitsbereich, Erkennen und Beenden von beginnenden und voll überzogenen Flugzuständen;
  • Grenzflugzustände im oberen Geschwindigkeitsbereich, Erkennen und Beenden von Spiralsturzflugzuständen;
  • Starts und Landungen mit und ohne Seitenwind;
  • Starts mit höchstzulässiger Leistung auf kurzen Pisten und unter Berücksichtigung der Hindernisfreiheit und Landungen auf kurzen Pisten;
  • Führen des Flugzeuges ausschließlich nach Instrumenten, einschlielich einer Horizontalkurve von 180°
  • Überlandflüge mit Sicht nach außen, Koppelnavigation und Funknavigationshilfen;
  • Notverfahren, einschließlich simulierter Ausfälle der Flugzeugausrüstung;
  • An- und Abflüge von und zu kontrollierten Flugplätzen,
  • Flüge durch Kontrollzonen, Einhaltung von Flugverkehrsverfahren, Sprechfunkverkehr und Sprechgruppen.

Sie können sich aus unserer Flotte das Flugzeug zur Schulung auswählen, welches Ihnen am meisten zusagt. Gerade für die Anfängerschulung ist es aber sinnvoller sich einen preisgünstigen Zweisitzer auszuwählen. Der Gesamtpreis des Kostenvoranschlags würde sich dann je nach Preisdifferenz der gewählten Maschine zur C152 ändern