Kölner Klub für Luftsport e.V.

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100 Jahre KKfL

Das Luftkreuz des Westens

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Die große Zeit des Butzweilerhofs begann. Am Beginn stand die Lufthansalinie Berlin-Köln-Paris, und bald wurde der Platz von der Sabena und der Swissair, von Air France, KLM, Imperial Airways und Danske Luftfahrtselskab angeflogen. Nach Berlin war er der deutsche Flugplatz mit den meisten Flugbewegungen, eine Drehscheibe im europäischen Flugverkehr: das "Luftkreuz des Westens".

Motorflug und Ballonfahrt wurden im Kölner Klub gepflegt, Segelflieger schlossen sich an. Möglicherweise trug der Stand der Technik zu der Beliebtheit des Luftsports bei: in den zwanziger Jahren wurde das "thermische Segelfliegen" entdeckt, die Erfindung des Wendezeigers und des Variometers erleichterten den Flug bei schlechtem Wetter, und die Funktechnik leistete wertvolle Dienste beim Überlandflug. Eine Entwicklung kam in Gang, die den Luftsport zu hohem Ansehen verhalf.

1927 gründete der Kölner Klub eine der ersten Vereinsfliegerschulen. Bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges wurden rund 200 Flugschüler ausgebildet, und zwar unfallfrei. Die Zeit des nationalsozialistischen Regimes ab 1933 wirft kein Ruhmeslicht auf den Kölner Luftsport. Ohne Widerstand wurde auch der Luftsport in den "nationalen Aufbruch" eingegliedert. Lautlos ging der im "Deutschen Luftfahrer-Verband" (DLV) organisierte KKfL nach dem Erlass von 1937 im allgemeinen Gleichschaltungsprozess unter. Das "Nationalsozialistische Fliegerkorps", nach Vorbild der übrigen NS-Organisationen gegliedert, bestimmte von nun an den Luftsport.

Luftaufnahme vom alten Butzweilerhof

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 12. Juni 2009 um 18:39 Uhr
 


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